Mein erster Halbmarathon ist geschafft!
Die Nacht davor habe ich besser geschlafen als erwartet, habe zwar vom Laufen geträumt, aber es waren keine Albträume!
Am Renntag bin ich zeitig aufgestanden und habe wie üblich ein Müsli gegessen. Michael hat mich super betreut und mich rechtzeitig zum Start gebracht! Dann hieß es erst mal in der Kälte warten - erst mal 20 Minuten!!! vor den Toiletten und dann auf den Start!
Das war schon ein tolles Gefühl , die Powermusik, diese Energie und Nervosität, die vielen Menschen, jeder anders im Verhalten vor dem Start und völlig unterschiedlich auch die Kleidung – ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.
Am Anfang war alles easy und ich versuchte auf das Tempo zu achten, mich nicht zu sehr zu verausgaben, lief dann aber doch sehr (zu) flott – noch ging es ja leicht!;-)
Dann kam die zweite Rennhälfte und es wurde hart. Mein Körper fragte sich warum ich jetzt nicht aufhöre zu laufen, verständlich, da ich beim Training nie mehr als 10 km zurückgelegt hatte – das rächte sich jetzt!
Meine Beine wurden schwer und ich fing an, das Ende herbeizusehnen. Wisst ihr wie lange ein Kilometer sein kann wenn man ihn mit schmerzenden Beinen laufen muss? Am Straßenrand waren immer die Kilometerschilder aufgestellt und so zwischen km 13 und 18 hatte ich eine sehr zähe Rennphase! Gut, dass ich meine Musik dabei hatte, sie motiviert mich immer. So konnte ich mich mit positiven Gedanken, z.B. wie es sein wird, wenn ich nachher mit dem aufblasbaren Delfin glücklich ins Ziel einlaufen werde, etwas ablenken. Es half mir in dieser Phase auch, mich nur auf das nächste Ziel zu konzentrieren, z.B. die nächste Verpflegungsstation, das nächste Kilometerschild.
In der schlimmsten Phase klopfte mir plötzlich ein Läufer im Walhelfer-T-Shirt von hinten auf die Schulter und redete mit mir – es war Veronikas Vater. Ich versuchte zu lächeln und schon zog er locker und leicht an mir vorbei. Das ist ein Gefühl kann ich euch sagen – deprimierend!
Ich habe mich durchgekämpft und als das Ende der Strecke dann absehbar war, so ab km 18, ging es mir dann wieder besser und ich konnte die Geschwindigkeit wieder steigern.
Mein Fazit, es war eine tolle Erfahrung für einen guten Zweck bis an meine Leistungsgrenzen zu gehen. Nach dem Zieleinlauf war es wunderschön mein Glücksgefühl mit dem Team zu teilen – wir waren alle so erleichtert und stolz, eine super Stimmung. Für das nächste Jahr habe ich mir aber ganz fest vorgenommen mich besser vorzubereiten!
Eure Petra
Montag, 10. Oktober 2011
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Wo ist die Skiunterwäsche?
.. frage ich mich seit meinem letzten Vorbereitungslauf gestern Abend. Und wenn besagte Kleidungsstücke aufzufinden sein sollten: Passt der Raumfahrer-graue oder Signal-orange Dress besser zum Walhelfer-Shirt? Herrjeh.
Ob in Skiunterwäsche oder ohne - wir sollten uns am Sonntag nicht von der Starthysterie packen und zum schnellen Loslaufen anspornen lassen. (Hat mir ein Läuferkollege wärmstens ans Herz gelegt, der mit seiner kleinen Tochter bald in den Vienna Night Run startet.)
Wird mir aber vermutlich auch nicht passieren - ich komme dann eher so "hinten raus", wenn ihr wisst, was ich meine. Kurz vorm Ziel, aus dem Windschatten. :)
Und mit eurer Unterstützung werde ich mit einem Grinsen starten - so oder so.
Ich bin überwältigt ob eurer vielen motivierenden Worte und eurer Spenden!
Tausend Dank und bringt mich nicht bitte nicht auf irrwitzige Ideen, Jan und Michael! :) (Schon mal was vom Sahara-Run gehört?)
Liebe Grüße,
Laura
Ob in Skiunterwäsche oder ohne - wir sollten uns am Sonntag nicht von der Starthysterie packen und zum schnellen Loslaufen anspornen lassen. (Hat mir ein Läuferkollege wärmstens ans Herz gelegt, der mit seiner kleinen Tochter bald in den Vienna Night Run startet.)
Wird mir aber vermutlich auch nicht passieren - ich komme dann eher so "hinten raus", wenn ihr wisst, was ich meine. Kurz vorm Ziel, aus dem Windschatten. :)
Und mit eurer Unterstützung werde ich mit einem Grinsen starten - so oder so.
Ich bin überwältigt ob eurer vielen motivierenden Worte und eurer Spenden!
Tausend Dank und bringt mich nicht bitte nicht auf irrwitzige Ideen, Jan und Michael! :) (Schon mal was vom Sahara-Run gehört?)
Liebe Grüße,
Laura
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Endspurt mit Erholung - nur noch 4 Tage!
Ich habe die offizielle Teilnahmebestätigung erhalten:
Startnummer abholen - Startschuss ist um 10 Uhr – Zielschluss (das heißt die maximale Laufzeit) ist um 13 Uhr, danach wird man mit dem Besenwagen eingesammelt!:-) Soweit die Eckdaten.
Wenn ich daran denke schießt mir langsam das Adrenalin durch den Körper, es ist immerhin mein erster Wettkampf – wie wird das sein? Die vielen Menschen, die Aufregung, die Stimmung , der Startpfiff, das Laufen und schließlich das Ziel!
Nun zur Erholung!;-) Ich habe in letzter Zeit viele gute Tipps bekommen und gelernt, dass das Training vor dem Wettkampf reduziert wird – das Tapering! Klingt erst mal unlogisch für einen Neuling wie mich, aber der Körper soll sich regenerieren , damit ich am Sonntag dann die volle Leistung abrufen kann! Der Kilometerumfang sollte 10 Tage vor dem Wettkampftag langsam reduziert werden, jeder zusätzliche Kilometer macht uns nicht schneller, sondern nur müder und somit langsamer. Da mich am Sonntag die Erkältungsviren (denen ich eigentlich davonlaufen wollte) doch eingeholt haben kommt mir das Tapering sehr gelegen und ich hoffe, dass ich am Sonntag wieder fit bin!
Die Ernährung ist ja auch sehr wichtig. Ich dachte immer, dass ich in den Tagen vor dem Wettkampf Massen von Kohlehydraten essen kann, habe aber auch von einem erfahrenen Läufer erfahren, dass sich das erst ab Distanzen ab 25 km lohnt. Also esse ich zwar Pasta, aber im normalen Umfang - leider!;-)
Zum Schluss kann ich euch noch eine sehr freudige Mitteilung machen – wir sind jetzt eine Gruppe von 9 Leuten!!! die für den Schutz der Wale und Delfine den Marathon mitlaufen wollen! Ein toller Erfolg und ich bedanke mich ganz herzlich bei Veronika, Robert, Anja, Carina, Ulf und Kevin – super, dass ihr dabei seid!
Kevin hatte leider einen Fahrradunfall und das ganze WDCS-Team wünscht ihm gute Besserung!!!
Noch eine Bitte:
Unsere Mitläuferin Carina engagiert sich nicht nur für die Delfine und Wale sondern ist auch für die Animals` Angels, und hier insbesondere für die die Kampagne www.8hours.eu, in bewundernswerten Einsatz unterwegs.
Ziel der Initiative ist es, das absolut unnötige, unermessliche Tierleid durch oft tagelange Tiertransporte auf Europas´ Strassen zu stoppen.
Dazu werden EU-weit 1.000.000 Unterschriften bis 04. November 2011 benötigt, um eine einheitliche gesetzliche Regelung zur Transportzeitverkürzung erzielen zu können.
Bitte unterstützt diese Aktion mit eurer Unterschrift - online (www.8hours.eu) oder per Download von Unterschriftenlisten!
Sonntag, 2. Oktober 2011
Startnummer 20880
Wieder zurück aus den südlichen Breite muss ich mich nicht nur an die herbstlichen Laufbedingungen in München gewöhnen, sondern auch mit der Tatsache auseinandersetzen, dass mir nicht nur die Zeit, sondern auch meine Kolleginnen einfach davon laufen.
Die letzten 10 Tage durfte ich den Sommer, den Strand und vor allem das Meer genießen – viel Freizeit und wenige Ausreden warum ich keine Zeit zum Laufen habe :)
Trotzdem muss ich gestehen ist das Training leider nicht ganz so gut gelaufen wie erhofft. Ein bisserl mehr hätt sicher nicht geschadet ;)
Und zwischen Urlaub, Rückreise und Arbeit ist der Gedanke das nur noch wenige Tage zwischen mir und dem Marathon liegen auch beinahe in den Hinterkopf graten. Als plötzlich und unerwartet ein motivierendes Email in meinen Posteingang flatterte. Sie haben Startnummer 20880! Uuufff das heißt jetzt wird’s wirklich ernst. Die Zeit wird knapp und mein Trainingspensum für diese Woche ist leider noch nicht erfüllt. Bevor ich also jetzt noch weiterhin viele Stunden in diesen Bildschirm starre schnüre ich wieder meine (sandigen) Laufschuhe und leg los…
Mit sonnigen Grüßen,
Ruth
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